Konzept für die neue Ortsmitte geht auf

Die Freien Wähler sehen sich bestätigt, da sich das von ihnen initiierte Konzept für die neue Ortsmitte sich wie gewünscht entwickelt. Nach dem Umzug der Ergotherapiepraxis Mais durfte man sich schon auf den Einzug des Döner-Restaurants " Istanbul" und der Pizzeria "Milano" freuen.

Mit der Eröffnung von „Sumas Café e antipasti“ am Samstag, 4.6.16 ist ein weiterer Meilenstein bei der Ortskernentwicklung erreicht worden. Inhaber Antonio Suma hat mit diesem Schmuckkästchen eine Bereicherung für Altlußheim geschaffen.

Im Gespräch betonte er, dass er noch einige Ideen auf Lager hat, die er Stück für Stück umsetzen möchte.

Geduld und das vertrauensvolle Miteinander mit dem Investor ComBau.org haben sich für Altlußheim ausgezahlt, so FW- Vorsitzender Rolf Schweikert. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen Klaus Oettinger freut er sich über das neue Angebot in Altlußheim. Beide wünschten im Namen der Freien Wähler viel Erfolg.

 

Bild v.l.nr Rolf Schweikert, Antonio Suma, Klaus Oettinger
 

„Wir wollen immer Alternative anbieten“

 

 

Neue Aufgaben bei der FWV: Fraktionsvorsitzender Klaus Rittlinger (l.) und Bürgermeister-Stellvertreter Friedbert Blaschke.

© mm
 

Altlussheim. Die Wahl von Matthias Steffan zum Bürgermeister von Schwetzingen hat zu personellen Veränderungen bei der Freien Wählervereinigung geführt. Friedbert Blaschke, als Mann der ersten Stunde seit 1989 für die FWV im Gemeinderat, hat das Amt des Ersten Bürgermeisterstellvertreters übernommen, der für Steffan in den Gemeinderat nachgerückte Klaus Rittlinger ist neuer Fraktionssprecher. Im Redaktionsgespräch sprechen die beiden Funktionsträger über ihre neuen Aufgaben, die Organisation der Gemeinderatsarbeit und mittelfristige Ziele.

 

 

 

Als Nachrücker mit einer Ratsperiode Gemeinderatserfahrung gleich in den Fraktionsvorsitz - mussten Sie dazu lange überredet werden, Herr Rittlinger?

Klaus Rittlinger: Ich habe mir das schon lange überlegt. In einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Fraktion wurde einstimmig beschlossen, wer welchen Job übernehmen soll. Wenn man eine Zeit lang nicht im Gemeinderat war und gleich als Fraktionsvorsitzender einsteigt, sind das ja nicht zwei, sondern gleich fünf Schritte auf einmal. Zumal ich am kürzesten von allen im Gremium war. Aber bei uns gilt: Der Sprecher muss nicht immer alles wissen und können, sondern er muss denjenigen kennen, der es kann.

 

Bei den Freien Wählern darf ja ohnehin nicht nur der Fraktionsvorsitzende sprechen . . .

Friedbert Blaschke: Bei uns ist das bewusst verteilt. Als Bausachverständiger der Fraktion erhalte ich die ganzen Baupläne, also trage ich auch die Stellungnahme in Bauangelegenheiten vor. Dann müssen sich nicht alle in die oft komplizierte Materie einarbeiten. Geht es aber beispielsweise um den Umbau des Feuerwehrgerätehauses, spricht dazu selbstverständlich der Verbindungsgemeinderat der Feuerwehr. Für den Ausbau von Kindergärten und Schule war Werner Köhler zuständig, also hat er vorgetragen. So ist das ja auch besser, als wenn ein Gemeinderat die ganze Sitzung über nichts sagen kann. Das letzte Wort hat aber der Fraktionsvorsitzende.

 

Wie ist es mit dem Amt des Bürgermeister-Stellvertreters, - mussten Sie lange überredet werden? Intern waren sich die Freien Wähler ja nicht ganz einig.

Blaschke: Ich habe das Amt gerne übernommen und es macht mir auch Spaß. Ich bin seit 26 Jahren Gemeinderat und habe jetzt im Ruhestand Zeit und Muße, dieses Amt auszufüllen. Ich bin vor Ort, wenn es darum geht, kurzfristig eine Unterschrift zu leisten. Ich war 40 Jahre selbstständig, mich kennen die Altlußheimer - und ich kenne sie. Die Gegenstimme Werner Köhlers bei der Wahl war für mich unverständlich, aber das ist inzwischen ausgeräumt. Ich habe signalisiert, ich bin nicht nachtragend.

 

Haben Sie sich anlässlich der Zäsur durch Matthias Steffans Abschied auch Änderungen in der kommunalpolitischen Arbeit vorgenommen?

Rittlinger: Vordringlich geht es um die Neuverteilung der Aufgaben und Ämter. Für mich ist die Koordination zunächst eine große Herausforderung. Das fachliche Know-how, das Matthias Steffan durch seine Ausbildung und berufliche Erfahrung hat, habe ich natürlich nicht. Ich muss also zunächst viel Arbeit investieren, um mir ein Grundwissen anzueignen.

Blaschke: Wir haben uns vorgenommen, die Arbeit der Freien Wähler intensiver nach außen darzustellen, damit die Bürger mehr darüber erfahren, was wir machen.

 

Wie ist der Austausch zwischen Vorstand, Mitgliedern und der Fraktion?

Rittlinger: Der Vorstand um Rolf Schweikert und Schriftführer Klaus Oettinger bringt regelmäßig seine Ideen und Anregungen in die Arbeit der Fraktion ein. Die beiden nehmen auch sehr oft an den Gemeinderatssitzungen teil, um sich ein Bild auch von den Meinungen der anderen Fraktionen zu machen.

 

Blaschke: Wir müssen unsere Mitglieder auch informieren, damit sie Auskunft geben können, wenn sie von Bürgern auf kommunalpolitische Themen angesprochen werden. Wir freuen uns, wenn Mitglieder zum öffentlichen Teil der Fraktionssitzung kommen und ihre Meinung einbringen.

 

Welche Themen werden in den kommenden Monaten die Diskussion im Gemeinderat bestimmen und wo wollen die Freien Wähler dabei hin?

Rittlinger: Die Sanierung der Friedhofshalle wird ein Schwerpunkt sein, die Erweiterung des neuen Kindergartens und die Sanierung des katholischen Kindergartens machen die größten Investitionen aus.

Blaschke: Wir hinterfragen grundsätzlich immer, ob es Alternativen gibt, wenn uns die Kosten zu hoch erscheinen. Unser Anspruch ist dabei immer, eine Alternative anzubieten, nicht nur Nein zu sagen.

 

Hätten Sie ein Beispiel?

Blaschke: In den Beratungen um die Friedhofshalle war es ein Thema, dass die Glocke das Gebäude erzittern lässt, so dass man meinen könnte, das Dach stürzt ein. Also kam die Idee auf, einen separaten Glockenturm zu bauen. Wir haben dagegen vorgeschlagen, die Glocke stattdessen festzumachen und mit einem Hammer betätigen - das kostet nicht viel und der Effekt ist der gleiche. Diesem Vorschlag haben sich die anderen Fraktionen nach anfänglicher Skepsis angeschlossen.

 

Was möchte die FWV sonst noch bewegen?

Blaschke: Wir sind nach wie vor sehr unzufrieden über die Missachtung der Tempo-30-Regelung im Ort, die auch für erheblichen Lärm sorgt. Vor allem in Friedrich- und Schillerstraße wird gefahren ohne Rücksicht auf Verluste.

Rittlinger: Wir sind von der Hausmeisterpool-Lösung nicht begeistert, insbesondere wegen der Rheinfrankenhalle, wo uns ein hauptamtlicher Hausmeister lieber wäre, das haben wir auch so beantragt.

 

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Gemeindefinanzen?

Blaschke: Wenn wir ehrlich sind, müssen wir sagen, dass wir in den vergangenen Jahren unseren Haushalt durch Bauplatzverkäufe ausgeglichen haben. Das wird jetzt aufhören, da müssen wir andere Lösungen finden.

 

2018 ist Bürgermeisterwahl - wie positioniert sich die FWV?

Blaschke: Für eine allgemeine Aussage ist es dazu noch zu früh. Ich persönlich kann dazu nur sagen: Ich stehe voll hinter Hartmut Beck, den die Freien Wähler im übrigen 2002 als Kandidat nach Altlußheim geholt haben.

 

© Hockenheimer Tageszeitung, Mittwoch, 18.05.2016

Versprechen eingelöst- Klaus Rittlinger ist wieder Gemeinderat 

MatthiasSteffan, Klaus Rittlinger

"Ich habe bei meiner Verabsachiedung 2014 versprochen, dass es ein Wiedersehen geben wird im Gemeinderat- so, da bin ich".

Mit diesen Worten eröffnete Klaus Rittlinger als frisch nachgerückter Gemeinderat seine Antrittsrede als neuer Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler. Auch wenn es laut seiner Aussage unmöglich sei, seinen Vorgänger Matthias Steffan zu ersetzen, so freue er sich, die Arbeit im Gemeinderat nun als Fraktionsvorsitzender wieder aufnehmen zu können.

Stellvertretung des Bürgermeisters bei Friedbert Blaschke in bewährten Händen

Friedbert Blaschke, Matthias Steffan

Friedbert Blaschke, seit 26 Jahren Mitglied des Gemeinderates wurde in der letzten Gemeinderatssitzung zum Ersten Bürgermeisterstellvertreter gewählt.

Er tritt damit die Nachfolge von Matthias Steffan an, der als Erster Bürgermeister nach Schwetzingen wechselt. Das Amt ist hier in erfahrenen , bewährten Händen, da Friedbert Blaschke in fast allen Ausschüssen tätig war und das kommunalpolitische Geschehen sehr gut kennt. Darüber hinaus ist er als Schöffe am Arbeitsgericht und als Mitglied des Gutachterausschusses ehrenamtlich aktiv.

Matthias Steffan aus dem Gemeinderat verabschiedet

Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung wurde Matthias Steffan nach über 16-jähriger Gemeinderatstätigkeit von seinen Aufgaben entbunden und verabschiedet.

In seinen Abschiedsworten ging Bürgermeister Hartmut Beck auf die in diesen Jahren geleistete Arbeit ein und hob dabei Steffans sachbezogene, ruhige und oft auch ausgleichende Art hervor, auch wenn man argumentativ das eine oder andere Mal weit auseinanderlag.

Die Jahre mit Matthias Steffan als Bürgermeister- Stellvertreter waren für Beck von einem großen gegenseitgen Vertrauen geprägt.

Beck verband die Abschiedsworte mit der Freude darüber, dass Matthias Steffan als Erster Bürgermeister von Schwetzingen seinen Wohnsitz weiterhin in Altlußheim haben wird.

Die Vorsitzenden der übrigen Gemeinderatsfraktionen bedankten sich ebensfalls für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

In seinen Abschiedsworten ging Matthias Steffan im Besonderen auf seine politischen Weggefährten, Bürgermeister, Fraktions- und Gemeinderatskollegen sowie die Amtsleiter ein und versprach, mit Interesse die Gemeindeentwicklung zu verfolgen. "Leserbriefe werde ich aber keine schreiben",so Steffan.

Ein Gruppenbild zum Abschied

Freie Wähler gratulieren dem "Hexenhäuschen" - einer ganz besonderen Buchhandlung

Bildquelle: Hockenheimer Tageszeitung, Brandenburger

Das Vorstandsmitglied Klaus Oettinger freute sich die Glückwünsche der Freien Wähler an Julsima Rittlinger zum 20jährigen Bestehen überbringen zu können. Das "Hexenhäuschen" so Vorsitzender Rolf Schweikert, der ebenfalls als Selbstständiger in Altlußheim tätig ist betonte, wie wichtig es für eine lebendige Gemeinde sei, Gewerbetreibende wie Julsima Rittlinger in Altlußheim zu haben.

Die Freien Wähler gratulieren herzlich.

 

Weitere Informationen unter http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/altlussheim/spiritualitat-fegt-20-jahre-durchs-hexenhauschen-1.2618825 oder auch www.hexenhaeuschen-altlussheim.de

 

Qualität setzt sich durch- Matthias Steffan wird Erster Bürgermeister in Schwetzingen

Matthias Steffan

In der vergangenen Gemeinderatssitzung der großen Kreisstadt Schwetzingen wurde unser langjähriger Fraktionsvorsitzender Matthias Steffan zum Ersten Bürgermeister der Stadt Schwetzingen gewählt.

"Die jahrelange kommunalpolitische Arbeit und die dabei gewonnene Erfahrung dürfte für die Wahl ausschlaggebend gewesen sein- Qualität setzt sich eben durch.", so Erster Vorsitzender Rolf Schweikert.

Matthias Steffan war seit 16 Jahren für Altlußheim kommunalpolitisch aktiv. 1999 wurde er als damals jüngstes Mitglied in den Gemeinderat gewählt. Ab 2004 übernahm er die Führung Fraktion.

In diese Zeit fiel die Erschließung der Baugebiete Hockenheimer Flur I und II, deren Umlegung er aktiv mitgestaltete. Auch war und ist ihm eine konsequente Haushaltspolitik ein großes Anliegen, gerade weil ihm aus seinem beruflichen Alltag die Problematik auch von der Seite der Verwaltung bekannt ist.

Sein Faible für Geschichte konnte er beim Jubiläum „200 Jahre Baden“ im Jahre 2006 so wie als historischer Ortsführer einbringen.

Altlußheim weiterzubringen sah er als eine Herausforderung an. Mit diesem Selbstverständnis ging er auch an die Umsetzung eines Konzeptes für das Netto- Kämpf Areal, das bald in neuem Glanz erstrahlen wird.

Auch liegt ihm ein guter Kontakt zur heimischen Wirtschaft am Herzen. Abgerundet wurde sein Engagement durch die wiederholte Wahl zum Ersten stellvertretenden Bürgermeister Altlußheims. Seine Arbeit zeichnete sich durch Vernunft, Professionalität und eben viel Herzblut aus.

„Wir sehen den beruflichen Wechsel von Matthias Steffan mir einem lachenden und einem weinenden Auge“, so Gemeinderat Werner Köhler.

Die Freien Wähler gratulieren von Herzen zur Wahl und wünschen „unserem Matthias“ alles Gute für die Zukunft.

 

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Rolf Schweikert
Tullastraße 27
68804 Altlußheim
Tel.: 06205-395311

 

rolf.schweikert@praxis-schweikert.de

 

 

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